Das Institute for Sustainability Technology and Education (ISTE) ist Partner im Projekt „Green Coding: Fachliche Bausteine für ein nachhaltigkeitsbezogenes Informatik-Curriculum“. Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) setzt es im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) um. Die Förderung durch das UBA läuft von 2026 bis 2029.
Worum es geht
Der Energie- und Ressourcenbedarf digitaler Infrastrukturen steigt weiter, besonders durch die zunehmende Daten- und Rechenintensität von Software und Künstlicher Intelligenz. Auf Hardwareebene wurden erhebliche Effizienzgewinne erzielt. Diese werden jedoch durch steigende Anforderungen moderner Software, ineffiziente Programmierpraktiken und den sogenannten Software-Bloat wieder aufgezehrt. Es fehlt an curricularen Grundlagen und systematisch vermittelten Kompetenzen für energie- und ressourcenschonende Softwareentwicklung.
Vorgehen im Projekt
- Zuerst werden relevante Wissensdefizite identifiziert.
- Danach werden geeignete Inhalte und Lehrmethoden ausgewählt und didaktisch aufbereitet.
- Einbezogen werden aktuelle Forschungsergebnisse, Mess- und Bewertungsansätze sowie erprobte didaktische Konzepte.
- Zielgruppen, Anforderungsniveaus und unterschiedliche Lehranstaltstypen werden von Beginn an berücksichtigt.
- Anschließend wird das Curriculum pilotiert, evaluiert und in realen Lehr- und Anwendungskontexten weiterentwickelt.
Das Curriculum soll sich flexibel in bestehende Studienstrukturen integrieren lassen und für künftige Inhalte erweiterbar sein.
Das Konsortium
Neben der GI und dem ISTE sind die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW), der Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier (UCB) und das Öko-Institut beteiligt.
Warum das zu ISTE passt
Das Projekt entspricht unserem Anspruch, regeneratives Wirtschaften und Handeln in den Grenzen des Planeten zu vermitteln (siehe Vision und Mission). Bildung ist eine der Säulen von ISTE, ausgeführt in unserer Academy. Erfahrung bringen wir unter anderem aus dem Zertifikatslehrgang Green IT Expert (IHK) mit. Ansprechpartner beim ISTE sind Stephan Multhaupt und Prof. Dr.-Ing. Guido Dartmann.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektseite der GI.
